Rolfs Baustellen

  • Hallo Rolf,

    wie mir das bekannt vorkommt!!! Meine Enkelin kann auch nicht genug von der Holzeisenbahn bekommen. Sie hat derweil endlos viele Schienen und Fahrzeuge. Da ist schlafen gehen nur mit ganz großer Trickkiste möglich!


    LG Mario fun2
    Ohne Fleiss kein Bandscheibenvorfall ! :cursing:
    Modellbahn Spur N, Roco, Minitrix Gleise und Weichen, Weichensteuerung über Servos mit Steuerung von MB-Tronik und 4-fach Servodecoder von DIGIKEIJS, Intellibox II & IB-Control II zum Fahren DCC und SX I gemischt , IB-Com zum Schalten & Melden, S88-Module von DIGIKEIJS mit Uhlenbrockadapter auf Loconet, Drehscheibensteuerung über Fleischmann Turn-Control, WinDigipet Premium 2015. :ks: :ks:
  • Mein Enkel ist nun wieder zu Hause, es war eine schöne Woche. Die Holzeisenbahn ist inzwischen auch wieder in der Kiste verpackt.

    Damit habe ich wieder Zeit zum basteln. Bei Fahrversuchen hat sich gezeigt, das ich den Kopf des Triebwagens verändern muss. Da der Drehgestellrahmen nicht mehr ausschwenkt, musste mehr platz für die Kupplung geschaffen werden.

    IMG_3681.JPG IMG_3688.JPG IMG_3683.JPG

    Ich habe den Ausschnitt für die Kupplung bis zum Fahrzeugrahmen verbreitert.

    Nun habe ich aber ein ernstes Problem. Ich wollte den Triebwagen auch beleuchten. Dazu muss ich an die Stromabnehmer ran. Leider gibt es hier keine Kabel, an die ich mich klemmen könnte.

    Ja und an die Stromschienen anlöten? Dabei schmilzt der schwarze Rahmen. So etwas habe ich schon einmal versucht und das war gründlich in die Hose gegangen. Totalschaden.
    Ich habe schon versucht an die Stromschiene rann zu kommen und diese auszubauen. Aber das will mir nicht gelingen.

    Beim digitalisieren von Fahrzeugen habt ihr das Problem sicher auch schon gehabt. Kennt jemand eine Lösung.

    IMG_3689.JPG IMG_3690.JPG

    Gruß Rolf
  • Hallo Rolf,

    für das Problem gibts ne einfache Lösung;
    Lötöl von Sommerfeld, Lötkolben auf 400 Grad erhitzen und Du brauchst nur ganz kurz auf das Stromabnehmerblech auftupfen mit dem Kolben.
    So habe ich sämtliche brenzliche Lötpunkte gesetzt.

    Also mir gelingt alles damit.
    Vielleicht konnte ich Dir damit nen kleinen Tip geben.

    LG Mario :ks: :ks: :ks:
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  • Löthonig --- Wikipedia ---- in Spiritus gelöstes Kolofonium.

    Das kenne ich. Ich war so 12 - 13, da hat das mein Vater selber in Spiritus gelöst und mir beigebracht, damit aus Flaschenverschlüsse Mickymäuse zu löten.

    Als Lötkolbenständer hatten wir eine gebogenen Schweißdraht. Dann kam es wie es kommen musste, ich habe den Lötkolben umgerissen. Dabei bin ich in Hektik geraten und habe auch noch die Kolofoniumflasche umgerissen. Die wollte ich schnell wieder hinstellen, weil nun der Tisch schwamm. Natürlich klebte nun meine Hand von dem Zeug und der Lötkolben lag ja auch noch in der Brühe auf dem Tisch. Den habe ich dann am falschen Ende gegriffen, mit klebrigen Fingern ..............

    Ergebnis, alle Finger und die Handflächen waren eine einzige Brandblase.

    Also das Zeug kenne ich sehr gut. Kann gut sein das die Flasche noch irgendwo in einem Karton liegt. Kolofonium müsste ich auch noch irgendwo haben. Ob ich das finde...
    Da kaufe ich lieber neues.

    Gruß Rolf
  • Rapido schrieb:

    Macht dass das Lötöl nicht?
    Hallo Rolf,

    iich habe das Zeug vor vielen Jahren bei Sommerfeld gekauft (um die Oberleitungsdrähte zu verlöten).
    Nach Auskunft von Herrn Sommerfeld ist das Lötöl säurefrei, ich habe auch noch keine Oxidationsspuren an den Lötstellen gefunden.
    Das Gute bei Verwendung des Zeugs ist, daß das Lötzinn schön verläuft, die Lötstellen sehen einfach besser aus.

    Grüße Michael Peters
  • Da ich zur Zeit meinen Modellbahn-Bock nicht so richtig motivieren kann, bastele ich mal wieder ein wenig an meiner Homepage. Ich habe in letzter Zeit mehrfach nette Nachrichten über Email bekommen und da ist mir mal wieder bewusst geworden, das auf meiner Homepage seit Jahren veraltete Bilder meiner Anlage stehen.

    rolfs-n-bahn.de.tl/Meine-Anlage.htm

    Wer Lust hat kann ja mal vorbei schauen. Dort tut sich mal wieder was.

    Gruß Rolf
  • Neu

    Ich bin ja zur Zeit dabei, meine Anlage mit der Steuerung auf den Raspberry pi umzustellen. Da gibt es natürlich kaum was zu berichten. Ist halt nur Strippen ziehen und programmieren. Das wird sich auch noch den Winter hinziehen.

    Aber heute habe ich mal wieder am Piko-Triebwagen gearbeitet.

    Die Fahrzeugelektriker waren da und haben die Stromanschlüsse für die Beleuchtung angeschlossen. War gar nicht so schwierig wie ich erst gedacht habe.

    Der Fahrzeugrahmen ist mit dem Fahrgestell verklebt.

    Und die Drehgestell-Blenden sind grau lackiert. Dabei habe ich bewusst nicht deckend gearbeitet. Dadurch wollte ich einen etwas vergammelten Eindruck erreichen.

    IMG_6811.JPG IMG_6810.JPG

    Nun muss ich mal sehen wie ich die LEDs anschließe. Da muss ich mal testen, was für eine Schaltung ich da verwende.
    Im Original hat der VT auch nur Spitzenlicht. Der Schluss ist nur aufgemalt.

    IMG_6812.JPG

    Da überlege ich noch wie ich das mache. Wahrscheinlich werde ich die Schlussleuchten aufbohren und mit Lichtleiter beleuchten.

    Gruß Rolf

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rapido ()

  • Neu

    Ich habe mal die Lichtorgel angeschmissen.

    Wie sich gezeigt hat, lässt sich bei dem VT der Leuchtkörper sehr leicht herausnehmen.
    Ich habe nun je eine rote SMD-LED und weine weiße SMD-LED auf dem Leuchtkörper aufgeklebt.

    IMG_6814.JPG IMG_6816.JPG

    Das ist die einfachste Lösung.

    Ich werde dann den aufgemalten Schluss übermalen. Es fehlt noch das dritte Spitzenlicht, welches noch auf dem oberen Leuchtkörper geklebt werden muss.

    IMG_6818.JPG IMG_6817.JPG

    Wie ich auf dem Foto gesehen habe scheint die rote LED auf dem dritten Spitzenlicht durch. Das muss ich dann mal noch abschirmen.

    Ich werde dann für jede Fahrtrichtung eine Diode und für jede LED einen Vorwiderstand, auf eine kleine Platine löten. Also erst einmal die einfachste Lösung. Bei meinem Test hat sich gezeigt, dass mir das ausreicht.

    Gruß Rolf
  • Neu

    Nachdem alles so Super lief, haben nun Pleiten, Pech und Pannen zugeschlagen.

    Um wirklich das kleben vom Fahrwerk und VT-Rahmen kontrollieren zu können, habe ich einen langsam abbindenden Kleber gewählt. Das war vielleicht nicht die richtige Idee. Die Abbindezeit ist mit 1,5 h angegeben. Hat so etwa 3 h gedauert. Wie sich gezeigt hat, ist dass schon heftig lange, um die Klebestelle kontrollieren zu können. Ich vermute ich habe ein wenig zu wenig Härter gehabt, wodurch sich die Abbindezeit verdoppelt hat.

    Wie es dann passiert ist, keine Ahnung. Bei meiner letzten Kontrolle war noch alles in Ordnung. Heute habe ich den VT genommen und nun war der Rahmen schief. :cursing: :cursing: :cursing:

    Ich habe dann den Rahmen wieder vom Fahrwerk getrennt und wie es kommen musste, auf den letzten zwei Zentimetern ist er mir gebrochen. :cursing: :cursing: :cursing:

    IMG_6819.JPG

    Ich habe aber dabei Glück gehabt, es ist eine Stelle in einem Rahmenknick, so das man nach der Reparatur nichts mehr sehen wird. :)
    Also neu geklebt und mal sehen ob die Geschichte noch gut ausgeht. Auf jeden Fall habe ich das Fahrzeug nun etwas anders aufgebockt.
    Das Problem ist nun, das alles so abbindet, das ich das gebrochen Teil sauber ansetzen kann.

    Gruß Rolf
  • Neu

    Hallo Rolf,

    also hier kann ich guten Gewissens niemals den "Gefällt mir-Button" drücken. Ne, das gefällt mir garnicht, Dein Pech mit der Kleisterei. Ja, manche Kleber wären schon erklärungswürdig, aber da sind manche Hersteller recht wortkarg. Die Erfahrungen mußte ich leider auch schon machen.

    Nun wünsche ich Dir bloß, dass Du alles wieder flicken kannst und hinterher nichts mehr sichtbar sein wird. Ich drück Dir dazu alle Daumen.

    Viel Erfolg

    OldmaN
  • Neu

    Gestern habe ich ja nun das größere Teil mit dem Fahrwerk verklebt. Hat diesmal auch super geklappt. Dafür hat sich meine Bastellampe gerade verabschiedet. Ist wohl der Wurm drin.

    Aber heute hat der VT all meine Bastel-Ideen abverlangt. Das kleine Teil anschuhen, ist natürlich nicht so einfach. Es geht nur, wenn ich das Oberteil auf den Rahmen setze und dann das kleine Teil anklebe. Also brauche ich ein Trennmittel, damit ich das Oberteil nicht mit anklebe.

    Wo wird ein Modellbauer fast immer fündig? In der Küche. Da bin ich aus diesem Grund, auch nur noch zu Topf gucken gern gesehen. :D
    Ich habe das Gehäuse mit Butter eingerieben und hoffe das die weis, dass sie trennen soll. fun1
    Einige Gummis und eine Klemme soll dann für den nötigen Druck sorgen. Passt alles super.

    IMG_6820.JPG

    Bis mir die Klemme um die Ohren geflogen ist. Klar musste so kommen. Also brauchte ich ein Anti-Gleitmittel. fun2
    Ich habe da so ein kleines Brettchen mit zwei stärken Sandpapier zum planschleifen, das war es, es rutscht nichts mehr.


    IMG_6828.JPG IMG_6829.JPG

    Nun darf erstmal alles bis Morgen schön ruhig liegen.

    Inzwischen sind die beiden Licht-Platinen fertig und angeschlossen. Die beiden Platinen müssen dann nur noch an die Stromabnahme im Triebwagen angeschlossen werden.

    IMG_6823.JPG IMG_6824.JPG

    Gehalten werden die Platinen dann, von der schwarzen Fensterverdunkelung. Sie passen dann genau in die Fächer rechts und links.

    IMG_6822.JPG

    Beim betrachten, kommt mir eine dumme Idee. Wenn ich den VT von der Seite anschaue, habe ich durch die Fenster freien Durchblick. Nur in der Mitte stört der Motor. Diesen könnte man durch irgend ein Bild tarnen. Gepäck oder was ähnliches.

    IMG_6825.JPG

    Es stören nur die Gewichte über der Kardanwelle, diese sind dann leider im Fenster zu sehen und verhindern den Durchblick.

    IMG_6826.JPG

    Wenn ich es irgendwie schaffe, Gewichte unter den VT zu bekommen, könnten diese Gewichte entfallen und ich könnte eine Inneneinrichtung und Beleuchtung in den VT bringen. Dan würde ich Platinen mit SMD-Bauteile bauen, so das die Platine viel kleiner werden könnte und unter einer Deckenverkleidung verschwindet.

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    Unten habe ich Platz für eine Bleiplatte, die nicht stärker als 2 mm sein darf. Mann könnte da noch einen Tank, Motor, Abgasanlag und ähnliches aus Blei ansetzen, um ausreichend Gewicht zu bekommen. Dazu müsste ich ein Modell bauen und davon eine Form, zum Blei gießen, bauen.

    20170918_174113.jpg

    Das könnte dabei als Vorbild dienen.

    Die Idee ist aber Zukunftsmusik, für einen späteren Zeitpunkt.

    Gruß Rolf
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    • IMG_6825.JPG

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  • Neu

    Ich habe der VT erst einmal fertig. Wie ich das mit den Fenstern machen, muss ich mir noch überlegen. Für die originalen schwarzen Fensterblenden muss ich die Zwischenstege herausschneiden, da diese nicht über den Motor passen.



    Die Fensterblenden muss ich dann fest in das Gehäuse kleben. Dann gibt es kein Zurück mehr. Also habe ich das erst einmal gelassen und wahrscheinlich werde auf Klarglas gehen und noch eine Innenbeleuchtung machen. Dafür werde ich dann eine schmale durchgehende Platine mit SMD-Bauteilen ätzen.

    Auf jedem Fall steht der VT schon mal auf der Schiene und läuft super.

    IMG_6830.JPG IMG_6831.JPG

    Das Gehäuse liegt nur auf, darum der Luftspalt. Von der Bruchstelle auf der rechten Seite ist nichts mehr zu sehen.

    Ein weiteres Problem ist noch, wie verbinde ich das Gehäuse mit dem Fahrgestell. Die alten Verschraubungen sind ja nicht mehr möglich. Ich habe da auch schon eine Idee, mit einem lösbarem Kleber. Das muss ich erst mal testen und nach Abschluss der Fenster und der Beleuchtung erledigen.

    Damit ist dieses Projekt hier abgeschlossen. Für mich hat sich gezeigt, ich habe nicht mehr die Fingerfertigkeit wie vor 30 Jahren. Damals habe ich aus der Not mehrere TT-Dampfmodelle umgebaut und zwei VTs neu gebaut. Heute rette ich mich mit meinen Händen nur von einer Pleite, in die nächste Panne. Es tun sich also Grenzen auf, die man beachten sollte.
    Aber auch in Zukunft werde ich mich immer wieder mal, an das eine oder andere Thema versuchen. Ob man das hin bekommt oder nicht sieht man dann und die Kosten waren in diesem Fall nicht die Welt.

    Auf jedem Fall habe ich jetzt ein Fahrzeug, welches im Original von den Laufeigenschaften eine Katastrophe war und jetzt super läuft.

    Gruß Rolf