Projekt: Arnold-Drehscheibe digitalisieren (Version 1)

    • Hallo Bernd,

      deine Meinung deckt sich mit meinen Vermutungen. Die Grubensteuerung werde ich wohl doch auf der Basis AVR neu machen müssen. Ich bin leider kein Profi für Programmierung und bin auf bescheidene Kenntnisse beschränkt. Ich habe die Entwicklung der modernen Hochsprachen in den letzten 20-30 Jahren verpasst und versuche nun hinterher zu eilen. Das ist nicht einfach.

      Viele Grüße

      Christian.
    • Zwischenmeldung:

      Die Messungen, die die Drehbühne betreffen, funktionieren nun einwandfrei:
      - während der Drehung wird gemessen ob eine Lok auf der Bühne steht
      - kurz nach der Drehung im Stillstand (aber bevor das Fahrpult dran geschaltet wird) wird gemessen, wie die Bühne ausgerichtet ist, also an welchem Ende der Bühne steht nach der Verriegelung das Maschinenhäuschen

      Mit diesen beiden Messungen kann ich nun automatisch die Licht-Signale auf der Bühne am richtigen Ende auf Ein- oder Ausfahrt setzen; das ist ein hübscher Hingucker.

      Als nächstes ist nun das PWM Fahrpult für den BW-Bereich rund um die DS dran. Das ist aber eine der leichten Übungen, weil ich sowas ja schon fertig als Software-Baustein in der Kiste habe. Es reizt mich aber, mich mal an eine Lastregelung heran zu tasten. Das sollte die Langsamfahreigenschaften der Loks doch um einiges verbessern, wäre schön wenn das klappt, weil rund um die DS ja nur sehr langsam gefahren wird.

      Gruß
      Bernd.
    • Idee: Stationärer DCC-Decoder mit Sound

      Ich denke über eine Alternative für ein selbstprogrammiertes PWM-Fahrpult im BW-Bereich nach:

      wie wäre es mit einem Stationären DCC-Decoder?
      • man könnte sogar an einen Decoder mit Sound denken, weil der Lautsprecher unter der Grube eigentlich keine Größenbeschränkung kennt und ordentliche Tieftöne hat (und nicht dieses piepsige N Gelärme)
      • und ich könnte mir einen Decodertyp suchen, der ne gute Lastregelung enthält, das wäre aber wohl heute Standard bei allen neueren Typen
      • bei einem Stationären Decoder könnte man einen Typen auswählen, für den keinerlei Größenbeschränkungen gilt, also zB einen für H0
      • den Decoder würde ich mit einem DCC Protokoll vom Gruben-PIC aus ansteuern
      • der Sound müßte programmierbar sein, gibt es da etwas was nicht so teuer wie die ESU-Digidingsda ist?
      Dass das Betreiben unveränderter Analog-Loks mit einem externen stationären Decoder gut funktionieren kann, das hatte ich hier im Forum vor einiger Zeit ja schon mal getestet....und die Sache mit dem guten Sound mit Lautsprecher unter dem BW reizt mich.

      Allerdings ich hätte auch noch einen guten mp3-Player von ELV, der ließe sich als Drehscheiben Sound auch einsetzen .... und für die Loks dann der externe DCC-Decoder mit Lok-Sound.

      Das Projekt entwickelt sich :spock:

      Gruß
      Bernd.
      Fahren und Schalten analog, aber mit PC-Steuerung
      ....
      wat is'n dat nu, digital oder analog?

    • Oh, Ralf, das hast du falsch verstanden.
      Meine bisherige Schaltung für die Drehscheibe bleibt so wie sie ist.
      Es geht mir im weiteren nur um das Fahren der Loks und evtl. noch etwas Sound.
      Also die ganze Mimik mit dem Umschalten und den PICs bleibt so wie es ist.

      Nur soll jetzt noch ein Fahrpult integriert werden, das ich mit dem gleichen Digitalpoti bedienen möchte wie die Drehbühne. Dazu gäbe es grundsätzlich 2 Möglichkeiten:
      1. ein PWM Spannungsgenerator mit selbst entwickelter Lastregelung im Gruben-PIC oder
      2. eine Mini-DCC Zentrale im Gruben-PIC, an die ein stationärer Lokdecoder über einen mini-DCC-Bus angekoppelt ist.

      Zunächst dachte ich ja an Variante 1. Aber dann kam mir die Idee mit Variante 2, die das Thema Lok-Sound und Lastregelung eigentlich gleich mir erledigen würde.
      Nun hab ich darüber aber eine Nacht geschlafen, und da ich gerne meinen ELV-mp3 player mal einsetzen möchte und das Thema Lastregelung mich als Regelungstechniker doch sehr interessiert, werde ich wohl nach meiner Seereise zunächst mal mit der Variante 1 beginnen, und dabei den ELV-mp3 Player gleich mit einem entsprechenden Interface vom Gruben-PIC aus mit steuern; dafür brauch es wieder eine Porterweiterung mit einem 8 Bit Shiftregister.

      Gruß
      Bernd.

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    • Hallo Bernd,

      ich komme ursprünglich von den SX-lern und lernte die Multiprotokoll-Decoder der Firma Döhler und Haass kennen und schätzen. Diese Decoder haben eine, aus meier Sicht, sehr gute Lastregelung. Programmierbare Sounddecoder gibt es auch. Lautsprecher dieser Firma sind, na ja. Hierfür gibt es aber eine gute Alternative von Carsten Berger (1001-digital). Preislich liegen die Decoder in einem guten unterem Preissegment. Natürlich braucht man für das eigene Programmieren ein Programmiergerät und einen geeignete Software. Die Hompage D&H erklärt hierzu sehr viel.

      Ich habe mir eine sehr preiswerte Multiprotokoll-Zentrale (DCC-Fahren/SX-Schalten und Melden von Joachim Havekost (jochens-moba.vze.com) nachgebaut.

      Viele Grüße

      Christian
    • Christian,
      wenn überhaupt, dann wird das eine ganz einfache Lösung, nix mit SX und so. Das "Melden und Schalten" hab ich ja schon und bleibt so wie es ist, da brauche ich kein SX für.
      Es ginge einzig und allein um um eine für mich einfache Lösung, Loksound synchron zur Fahrspannung zu haben und das machen die Lokdecoder mit Sound ja nun mal recht gut. Der Lautsprecher müßte in keine Lok reinpassen also klein sein, nein da der Decoder und der lautsprecher extern stationär unter der Anlage montiert würden, wären da keine Beschränkungen.

      Aber ich bleibe vermutlich erstmal bei meiner Lösung, dass ich das alles in meinen Gruben-PIC selber reinprogrammiere und für den Sound versuche ich es mal mit meinem mp3 soundmodul von ELV.

      Gruß
      Bernd.
    • Hallo Bernd,

      bei Drehscheibensound kann ich Dir mit Uhlenbrock behilflich sein. Ist nicht so teuer wie ESU und Du bekommst bei mir natürlich einen fetten BONUS!

      Der Sounddecoder V4 ist da das RICHTIGE!

      Wenn Du also sowas haben möchtes, gibst Du mir bitte ein Zeichen. Da kann ich endlich eine Bestellung bei Uhlenbrock machen, welche sich lohnt. Schiebe schon seit Wochen Kleinkram vor mir her. Bestelle mir da nämlich auch einen Decoder mit. Den Sound spiele ich Dir auf. Spart auch 9 Euro.


      LG Mario :ichsagnix: :ds3:
      Ohne Fleiss kein Bandscheibenvorfall ! :cursing:
      Modellbahn Spur N, Roco, Minitrix Gleise und Weichen, Weichensteuerung über Servos mit Steuerung von MB-Tronik und 4-fach Servodecoder von DIGIKEIJS, Intellibox II & IB-Control II zum Fahren DCC und SX I gemischt , IB-Com zum Schalten & Melden, S88-Module von DIGIKEIJS mit Uhlenbrockadapter auf Loconet, Drehscheibensteuerung über Fleischmann Turn-Control, WinDigipet Premium 2015. :ks: :ks:
    • Hallo Mario,
      die V4.0 LokSounddecoder von ESU sind ja schon einsame klasse, aber für mein Taschengeld zZ. noch zu teuer .
      Insbesondere die Mixer-Funktion lässt ja alle Herzen hoch schlagen, damit ließen sich ja alle möglichen Betriebsfälle mit der Umgebung anpassen.

      Es bleibt aber mein Traum. wenn er Wirklichkeit werden sollte melde ich mich.

      Gruß
      Bernd.
    • so, ich bin wieder dran am Projekt.

      Die Layouts für die beiden Platinen, die in die Drehbühne rein kommen, überarbeite ich noch, weil die eine für die LED-Anschlüsse nicht auf letztem Stand ist (ich hatte ja eines der beiden Shiftregister wegoptimiert).

      Dann möchte ich die Grubenplatine noch layouten und erst dann wird alles beim Chinesen bestellt....dauert ja dann 4 Wochen bis alles hier ist.
      Inzwischen Bauteile beim Reichelt besorgen.

      Gruß Bernd.
    • so, das layout für die Gruben-Platine müßte feddisch sein, nun muß ich aber mit dem Steckboard erst nochmals testen, bevor bestellt wird.

      Es sind 2 Platinen, eine für die "Zentrale" mit dem PIC und eine mit den Bedienelementen (Digitalpoti, Tastern, Display, 2 LEDs). Beide zusammen sind eine Euro-Platine 16 x 10 cm.
      Auf der PIC-Platine sind dazu gekommen die Leistungsstufe für das PWM-Fahrpult und ein I2C Anschluß für das ELV MP3-Sondmodul MSM3 - der PIC hat die Treiber für I2C schon an Bord, ich mußte aber die Anschlüsse erst frei machen und anderes auf andere Pins verschieben.

      PIC-Platine grube.JPG unten drunter sind noch ein paar SMD Teile

      Bedien-Platine bedienung.JPGunten drunter sind noch ein paar SMD Teile, u.a. der Steckeranschluß

      Um PIC-Anschlüsse zu sparen, wende ich ein Multiplex Verfahren an und benutze die PIC Pins parallel für Tasten und LCD-Anschlüsse ... siehe hier bei Sprut sprut.de/electronic/pic/grund/tasten/tasten.htm#multiplex

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    • hab gestern festgestellt, dass auf der Gruben-Platine noch etwas fehlt, mit dem die Fahrspannung umgepolt werden kann (schließlich sollen die Loks ja in beide Richtungen fahren), also wäre ein Polwenderelais passend gewesen.

      Als Polwender werde ich H-Brücken einbauen, das ist ja viel besser.
      Fahren und Schalten analog, aber mit PC-Steuerung
      ....
      wat is'n dat nu, digital oder analog?

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    • Hallo,
      bevor ich Platinen für die bisherige Version der DS-Steuerung bestelle, versuche ich noch ein anderes Konzept.

      Bisher:
      • die Motorsteuerung der Drehbühne lag in dem Gruben PIC also nicht in der Bühne, deshalb mußten die Signale die über die 3 Schleifringe führten umgeschaltet werden in den Dreh- und Stillstandphasen. Der PIC und die gesamte Elektrik in der Bühne mußte während der Drehphase mit GoldCaps am Leben gehalten werden.
      • Nachteile: die GoldCaps benötigen viel Platz und die Signalumschaltung brauchte Relais, zwar Minirelais, aber auch die brauchen viel Platz.
      • Vorteile: wenig Änderungen im Antrieb selbst
      Neu:
      • die Motorsteuerung kommt in den BühnenPIC; die Signale über die Schleifringe müssen nicht umgeschaltet werden,
      • die Bühne hat permanent 12V Spannungsversorgung und deshalb sind keine GoldCaps nötig
      • Nachteil: am Positionskontakt in der Bühne muß etwas gebastelt werden (ich beschreib und zeig s später), ist aber nicht doll,
      • Vorteile: keine Relais, keine GoldCaps, nur ein 5V Spannungsregler in der Bühne (bisher waren es 2), also alles viel einfacher,
      Da ich das Steckboard der bisherigen Version nicht auseinander rupfen möchte, muß ich mir zunächst ein zusätzliches beim R... bestellen, auch bestelle ich dann gleich die passenden PICs (kleinere, es werden nicht viele Pins benötigt).

      Also auf ein Neues.

      Ich mache für die neue Version einen neuen Thread auf. Projekt: Arnold-Drehscheibe digitalisieren (Version 2)

      Gruß
      Bernd.
      Fahren und Schalten analog, aber mit PC-Steuerung
      ....
      wat is'n dat nu, digital oder analog?

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